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Rosen
Über Rosen, ihre Auswahl, Zucht und Pflege könnte man ganze Bücher schreiben - und das haben auch schon viele Leute getan, wie die entsprechende Fachliteratur zeigt. Hier sind sind nur ein paar grundlegende Tipps, wie die Rosen frühlingsfit gemacht werden können.
Rosen lieben ton- oder lehmhaltigen Boden und helle, sonnige und gut belüftete Standorte. Wenn Rosen neu gepflanzt werden, muss der Boden gut aufgelockert sein und wird idealerweise mit verrottetem, strohhaltigem Stallmist angereichert. Kompost tut hier aber auch seinen Dienst. Die Substanzen arbeitet man in die oberen zehn Zentimeter des Beetes ein.

Diese Kletterrose blüht bescheiden an einer Mauer
Wichtig - und für den Laien immer eine Aktion voller Sorge, der edlen Pflanze Schaden zuzufügen - ist der Pflanzschnitt, bei dem die 2-4 stärksten Rosentriebe auf 2-3 Augen und ca. 5-10cm zurückgeschnitten, die schwachen Triebe ganz entfernt werden. Auch die Wurzeln werden eingekürzt, da dies den Neuaustrieb fördert. Sicher ist es hilfreich, sich diesen Schnitt vom Gärtner oder einem erfahrenen Rosenfreund einmal zeigen zu lassen. Die frostempfindliche Veredlungsstelle sollte ca. 10cm in den Boden gebracht werden, um sie vor zu starker Kälte zu schützen. Wenn eine Rose ohne Erdballen gekauft wurde, sollte diese vor dem Pflanzen mindestens eine Stunde wässern. Nach dem Pflanzen werden die Rosen gut gegossen und am besten mit einer Mulchschicht aus altem Stallmist, Stroh oder Gras umgeben.
Bei der Wahl der Rosen stehen Beetrosen - reichblühende Pflanzen mit kleinen, rispenartigen Blütenständen -, Edelrosen - mit einzelnen, langstieligen Blüten -, und Stammrosen verschiedener Höhe neben Kletterrosen, den winzigen Zwergrosen, die uns oft als Zimmerpflanze begegnen und dort sehr schädlingsanfällig sind, Strauchrosen und Bodendeckende Rosen zur Verfügung. Wirklich einen Fehler kann man bei der Wahl nie machen, denn schön sind sie alle und letztlich ist es nicht der "Rosenadel", der zählt, sondern das eigene Gefallen. Wieder im Trend sind zudem alte Rosensorten mit vielblättrigen, vollen Blüten und einem oft intensiven Duft.
Bereits bestehende Rosen werden im März zurückgeschnitten, was im Grunde wie beim Pflanzschnitt erfolgt - die starken Triebe werden auf 2-4 Augen gekürzt, Wildtriebe von unterhalb der Veredlungsstelle tief unten abgerissen. Dann werden die Rosen neu mit Mulch abgedeckt. Von Kletter- und Strauchrosen entfernt man nur die alten, stark verholzten Äste und die letzjährigen Blütenstände. Wenn die ersten Blüten verblüht sind, werden diese auch abgeschnitten, um ein ständiges Nachblühen anzuregen.
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